Ein Privatweg führt rund um den eigen Hügel mit Wald hinunter zum Haus.
Das Haus steht inmitten der Wiesen, die dazugehören.
Die Ursprünge des Hauses reichen vermutlich bis 1900 zurück.
Im Jahr 1997 wurde das Haus aufgestockt und modernisiert. Während das Obergeschoß noch im Innenrohbau ist und auf Ihre Feingestaltung wartet, war das Erdgeschoß durchgehend bewohnt.
Der Keller ist der Ort, der die Geschicht des Hauses wach hält: Erdkeller, Selch, eine typische Gewölbedecke. Der Charme des bäuerlich Ursprünglichen ist hier allgegenwärtig.
Videobesichtigung zur einfachen Vorentscheidung:
https://youtu.be/wmJaCb-noOQ
Wer so etwas sucht, weiß meistens schon vorher, dass er es sucht. Und wer es einmal gesehen hat, vergisst es nicht so schnell.
Es gibt diese Möglichkeiten, die einem nur ein- oder zweimal im Leben über den Weg laufen. Solche, bei denen man nach dem ersten Spaziergang stehen bleibt, sich umsieht und merkt: hier ist etwas, das es so kein zweites Mal gibt. Dieses hier ist so eines.
3,75 Hektar – 37.500 Quadratmeter Wiese und Wald, am Stadtrand von Feldkirchen, und doch fühlt es sich an wie weit draußen. Über einen eigenen Privatweg kommt man heran, und sobald man den letzten Hügel hinter sich gelassen hat, ist man für sich. Keine Nachbarn, die einem in den Garten schauen, keine Straße, die vorbeiführt. Nur das eigene Land, die Aussicht und der Himmel.
Im Zentrum steht ein ehemaliges Bauernhaus, das schon einmal ausgebaut und dabei modernisiert wurde – mit Respekt vor dem, was da war. Unten ein uriger Gewölbekeller, wie man ihn heute kaum noch findet, mit jener Kühle und diesem leicht erdigen Geruch, den nur alte Mauern haben. Und mittendrin: die originale Selch und daneben der Erdkeller. Alles echt. Wer einmal selbst geräuchert hat, weiß, was das wert ist.
Das Erdgeschoss mit ca. 85 m2 ist voll bewohnbar, einige Modernisierungen sind schon gemacht worden. Das Obergeschoss ist als ausbaufähiger Rohbau angelegt – also genau das, was man sich wünscht, wenn man Räume nach den eigenen Vorstellungen gestalten will, ohne erst etwas wegreißen zu müssen. Holzlager ist da, Garage ist da, dazu ein Carport und ein eigenes Maschinencarport für Traktor, Anhänger oder was sonst noch zur Bewirtschaftung gehört.
Und dann ist da das Wasser. Eigenes Wasser am eigenen Grund – etwas, das in einer Zeit, in der über Wasserrechte immer mehr gesprochen wird, schwer zu unterschätzen ist. Dazu ein Teich, der dem Ganzen diese stille, klar romantische und erholsame Stimmung gibt. Wer im Sommer dort sitzt, entspannt sofort, schaut den Fischen zu und den Vögeln rundum.
Für Pferdefreunde ist das hier ein Moment zum Innehalten. Die ebene Pferdewiese ist schon da, der Rest lässt sich gestalten – Koppeln, Stallungen, Reitplatz, alles wäre denkbar. Wer immer davon geträumt hat, seine Pferde zu Hause zu haben, statt sie in einer Einstellbox zu wissen, findet hier den Platz dafür.
Was diesen Ort besonders macht, sind aber die vielen kleinen Stellen, die man erst nach und nach entdeckt. Eine schattige Lichtung im Wald, eine Bank mit Aussicht, ein Platz am Teich, ein verwachsener Winkel zwischen den Bäumen. Man kann hier oft die Natur erkunden und findet immer neue Ecken.
Feldkirchen liegt nah genug, um zur Schule, zum Einkauf, zur Arbeit zu kommen, ohne dass man das Gefühl hat, irgendwo am Ende der Welt zu sein. Aber sobald man in den Privatweg einfährt, beginnt etwas anderes. Ein eigener, kleiner Kosmos. Ganz für sich.