Die eigene Wohnung als Wahllokal: Fast jeder Zehnte würde mitmachen!

17.08.2013


IMMOLIVE24 und das renommierte Gallup-Institut haben mit dem Blick auf die anstehenden Nationalratswahlen eine etwas andere politische Umfrage durch­geführt.

 
Politikverdrossene junge Menschen in Österreich? Es ist gerade die Gruppe der Unter-30-Jährigen, die die größte Bereitschaft (14 Prozent) signalisiert, die eigenen vier Wände vorüber­gehend zum Wahllokal umzufunktionieren. Das hat jetzt eine repräsentative Umfrage ergeben, die der neue Online-Marktplatz für die Traumimmobilie in ganz Österreich www.at.IMMOLIVE24.com vom Gallup-Institut hat durchführen lassen.

Deutlich zurückhaltender sind alle Altersgruppen bei der Frage von IMMOLIVE24, ob man als Immobilienbesitzer sein Haus für den Wahlkampf in den Farben der Wunschpartei streichen würde. Maximal drei Prozent (30- bis 50-Jährige) wollen so Flagge zeigen. Bei Männern wie Frauen sind 97 Prozent dagegen.

IMMOLIVE24 wollte zudem wissen, ob der Anlass einen Unterschied macht. Die Immobilienbesitzer wurden deshalb gefragt, ob sie bei einer Fußball-Europa- oder Weltmeisterschaft die Hauswände in den Nationalfarben streichen würden. Hierzu sind jedenfalls sieben Prozent der Österreicher über 50 Jahren bereit.

Wie viel Vertrauen haben die Österreicher zu ihren Politikern? Auch das hat IMMOLIVE24 interessiert. Auf die Frage „Wenn Ihnen ein Politiker eine Wohnung wärmstens empfehlen würde, würden Sie dort einziehen?“ haben nur zehn Prozent der Befragten mit „Ja!“ geantwortet. Die größte Skepsis herrscht bei den jungen Menschen: Nur sechs Prozent der Unter-30-Jährigen traut der Empfehlung.

Hingegen wäre aus dieser Altersschicht fast jeder Zweite dazu bereit, seine Wohn­situation zu ändern, wenn er das Gehalt des Bundeskanzlers jeden Monat auf dem Konto hätte. Spitzenreiter ist bei dieser IMMOLIVE24-Frage gleichwohl die Gruppe der Über-50-Jährigen. Fast 60 Prozent wünschen sich besseren Wohnraum zu bezahlbaren Preisen.

Vielleicht ist das auch mit ein Grund dafür, dass nur eine Minderheit der Österreicher dazu bereit ist, in den eigenen vier Wänden ein wenig zusammenzurücken und einem ausländischen Politiker Asyl zu geben. 68 Prozent der Befragten haben mit „Nein!“ geantwortet, Männer (70 Prozent) etwas häufiger als Frauen (65 Prozent).
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