
Vom idealen Stauraum über die Farbgestaltung bis hin zur passenden Lichtsituation.
Eine der Herausforderungen beim Beziehen des neuen Eigenheims stellt das richtige Konzept für das Kinderzimmer dar. Wir wollten wissen, worauf es bei der Einrichtung ankommt. Alexandra Schnögass-Mück und Nicola Schnögass von den Raumelfen haben uns einige Fragen beantwortet.
Wie sieht der ideale Stauraum für mein Kind aus?
„Mix it“ heißt die Devise! Offene (Regale) und geschlossene (Kommoden, Rollkästen) Stauraumsysteme sollen ihr Gleichgewicht im Zimmer finden, um den Überblick zu behalten. Bei den Spielsachen gilt die Regel: Ihr Kind spielt nur mit dem, was es sieht.Kleiderkästen sollen nicht zu hoch sein, da sie ihrem Kind um ein Vielfaches höher als uns Erwachsenen erscheinen. Achten Sie darauf, dass sich im unteren Teil des Kastens Laden befinden, damit ihr Kind bestimmte Alltagskleidung (Unterwäsche, Socken, Shirts) selbst erreichen kann – damit fördern Sie seine Selbständigkeit.
Wie bunt darf ein Kinderzimmer sein?
Farben sind wichtig für Kinder - aber in Massen. Bleiben Sie bei den Möbeln eher neutral (Weiß oder Naturholz) und spielen Sie mit Accessoires (Lampe, Teppich), Textilien (Vorhänge, Bettwäsche) und Wandbelägen (Tapete, Bordüre, Stickers). So können Sie das Kinderzimmer jederzeit dem Alter entsprechend umgestalten. Vergessen Sie auch nicht, dass Spielsachen bunt sind und automatisch Farbe ins Zimmer bringen.Welche Beleuchtung ist ideal im Kinderzimmer?
Wie Erwachsene brauchen auch Kinder ein gutes Beleuchtungskonzept. Eine Mischung aus direktem und indirektem Licht sollte in jedem Kinderzimmer vorhanden sein. Direkte Lichtquellen (Deckenlampe, Tischlampen) geben funktionales Licht, indirekte Lichtquellen (Wandlampen, Stehlampen) sorgen für Gemütlichkeit und Harmonie.Die Raumelfen
Lange Gasse 34 (Innenhof)
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Fotocredit: © Die Raumelfen
Bildtext: Kinderbett „Sofus“, gesehen bei „Die Raumelfen“